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PITLOCK Steckachsen Sicherung

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In den letzten Jahren haben sich Steckachsen zum prädominanten Standard für Mountainbikes entwickelt und setzen sich nun auch bei anderen Fahrradtypen im mittleren und höheren Preissegment immer mehr durch.

Die breitere Achse erhöht die Steifigkeit und Lenkpräzision, wobei die Verschraubung direkt an der Gabel, den Ein- und Ausbau der Laufräder sogar noch einfacher und schneller macht, als bei den klassischen Schnellspannern. 

Der große Nachteil am neuen Standard ist jedoch die Vielfalt der Achstypen. Nachdem man mit Schnellspannern und Vollachsen über Jahrzente hinweg nur zwei leicht voneinander zu unterscheidende Standards hatte, liefert nun quasi jeder Gabel- und Rahmenhersteller seinen eigenen Achstyp. Obwohl sich mittlerweile einige Standardgrößen rauskristalisiert haben, ist die Bestimmung der benötigten Achse noch sehr schwer und für Nicht-Profis schwer nachzuvollziehen. Hier findet ihr einige Angaben, die Euch bei der Suche Eurer Achssicherung helfen sollen. Zögert aber bei Unsicherheiten nicht mit dem Besuch bei Eurem Fahrradhändler. Der müsste das geeigenete Werkzeug parat haben und hilft Euch sicher gerne weiter.  

1. Leider muss jeder selbst messen.

Aufgrund der verschiedenen Steckachsentypen, ist es immer am sichersten und einfachsten, die Originalachse am eigenen Rad zu identifizieren, bevor man die entsprechende Sicherung bestellt. Bei geläufigen Gabeln, wie die von FOX oder Rock Shox, ist das nicht nötig, da man die exact dazu passenden Steckachsen schon in unserem Shop findet. Bei exotischeren Gabeln oder herstellereigenen Gabeln ohne Bezeichnung, muss aber notwendigerweise gemessen werden.  

Die benötigten Maße sind folgende: 

Steckachse ABC

a: Durchmesser

b: Gesamtlänge

c: Gewinde

Der Durchmesser (a) ist einfach zu bestimmen und wenig variabel. Die geläufigsten Steckachsen haben einen Durchmesser von 12 mm oder 15 mm, wobei Vorderradachsen in beiden Varianten und Hinterradachsen nur mit 12 mm existieren. Die Gesamtlänge (b) ist wohl die variabelste Größe, wobei hier von der Einbaubreite (z.B. 15x100 mm vorne, oder 12x142mm hinten) unterschieden werden muss, bei den Gabel- oder Rahmeneigenschaften immer als einzige Größe angegeben werden. Die Gesamtlänge entspricht logischerweise der Einbaubreite (Breite der Nabe) plus den Breiten der Ausfallenden, also:

Klemmbreite

Es ist das Gewinde (c), das den meisten Radfahrern Schwierigkeiten bereitet. Es gibt Achsen mit 1,0 mm, welche mit 1,5 mm, ander mit 1,75 mm Gewindesteigung. Andere Achsen haben wiederum gar kein Gewinde. Und da die meisten von uns keine Gewindelehre besitzen und man diese Unterschiede schlecht mit bloßem Auge erkennen kann, gibt es hier die meisten unangenehmen Überraschungen, wenn man seine Steckachse ersetzen will. Erschwert wird dies dadurch, dass die Hersteller so gut wie nie Details wie die Gewindesteigung oder Gesamtlänge angeben, sondern - wenn überhaupt - das verwendete Standard. Die geläufigsten Standards haben folgende Gewindesteigungen:

2. Bestimmung der Vorderradachse

Am Vorderrad finden sich folgende Gewindesteigungen an den geläufigen Standards: 

  • Maxle: M15 x 1.5 mm
  • Maxle Road: M12 x 1.5 mm
  • Suntour: kein Gewinde
  • Manitou: kein Gewinde

Bei den Gabelmodellen von Rock Shox und FOX reicht ein Blick auf die Gabelbezeichnung oder auf die Beschriftung der Gabel selbst:

Bei Suntour Gabeln hilft die Bezeichnung der Gabel nicht, so dass man die Originalachse rausnehmen und messen muss. Das Suntour Q-Loc System gibt es in drei verschiedenen Varianten. Gemessen wrid das silberne Rohr zwischen dem Hebel und dem ich spreizenden Konus: 

Für Rennrad- und Cyclocrossgabeln egal welchen Herstellers gibt es in der Regel zwei Steckachstypen, die sich allein im Durchmesser unterscheiden: 

--> Achtung: auch hier sollte zur Sicherheit gemessen werden. Einzelne Gabelhersteller verbauen diese Achsen mit einem anderen Gewinde (z.B. M12x1.0). 

3. Bestimmung der Hinterradachse

Bei Hinterradachsen wird es bereits komplizierter, da jeder Rahmenhersteller sich nach einem anderen Standard richtet, oder seinen eigenen Achstyp verbaut. Die Maße variieren dabei nicht nur von Hersteller zu Hersteller sondern leider auch von Modell zu Modell. Deswegen lohnt sich das Nachmessen hier immer. 

Die drei geläufigen Standards sind: 

Da die wenigsten ein Gewindelehre zur Hand haben, haben wir einen hilfreichen Spickzettel zur Bestimmung der Originalachse erstellt. Den findet ihr hier.  

Hier ein Überblick über unsere verfügbaren Steckachsensicherungen:

Steckachsen Liste